Das nach-biblische Verhältnis Christentum – Judentum. Von Schuld, Umkehr und ErneuerungDas Christentum ist im Judentum entstanden. Jesus und die Urgemeinde waren jüdisch. Durch die Hereinnahme von Nicht-Juden in die christliche Gemeinschaft hat das nicht-jüdische Christentum mit der Zeit eine Dominanz bekommen und den jüdischen Teil hinausgedrängt. Es entwickelt sich eine anti-jüdische Literatur, ein anti-jüdischer Affekt, der zu einem durchgängigen Kennzeichen des sog. christlichen Abendlands wird und sich Ende des 19. Jahrhunderts mit einem politischen und schließlich rassischen Antisemitismus verbindet. In dieser Mischung führt er zur Shoah. Der Verfasser beschreibt aber auch die Erneuerungsbewegung seit den 70er Jahren, gibt aber zu bedenken, dass ihr in der Gegenwart an Breite und Tiefe fehlt.
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